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4. Persönlichkeitsvariable und Möglichkeiten ihrer Veränderung

So wichtig Repräsentationssysteme mit ihren Submodalitäten und kognitive Strategien für den Modellbildungsprozeß und die Persönlichkeit eines Menschen sind, so wenig genügen sie, diese auch nur annähernd vollständig zu beschreiben und zu erklären. Ihre isolierte Anwendung im Rahmen einzelner Veränderungsmodelle des NLP kann daher auch nur eher zufällig als regelmäßig zu den gewünschten Zielen führen. Um eine dauerhafte positive Veränderung zu erzielen, müssen stets auch die Gründe, die die gewünschte Veränderung bisher verhinderten, berücksichtigt werden (Dilts, 1990a). Hierzu werden u.a. die bereits erwähnten Prozeßfilter - Glaubenssätze, Werte, Meta-Programme (vgl. 1.3.1.3) - herangezogen. Sie werden in diesem Kapitel zusammen mit weiteren Persönlichkeitsvariablen, die im NLP für wichtig erachtet werden, ausführlich dargestellt und hinsichtlich ihrer wechselseitigen Beeinflussung sowie ihrer Veränderbarkeit diskutiert; dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt stets auf den Beziehungen der einzelnen Persönlichkeitsvariablen zu RS, Submodalitäten und Strategien.

Glaubenssätze und Werte hat Dilts zusammen mit Verhalten, Fähigkeiten, Identität und Umwelt einer Person unter dem Oberbegriff logische Ebenen (logical levels) beschrieben und miteinander in Beziehung gesetzt (1990a). Mit ihrer Darstellung beginnt das Kapitel (4.1), gefolgt von der Beschreibung der drei Zeitebenen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und die sie strukturierenden Zeitlinien (4.2) und der Charakterisierung verschiedener mentaler Wahrnehmungspositionen (4.3), die auf der Grundunterscheidung zwischen assoziierter und dissoziierter Wahrnehmung beruhen. Sodann werden einige grundlegende Meta-Programme aufgeführt und erläutert (4.4); das Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung aller Persönlichkeitsvariablen im Rahmen der NLP-System-Matrix (4.5).

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Dr. Rupprecht Weerth, Bochhorststr. 162, D-48165 Münster, Tel. 02501-924544